Mit welchen Konzepten wird in meiner Praxis gearbeitet?

Senorische Integrationstherapie – was ist das?

Sensorische Integration (SI) ist ein anderes Wort für Wahrnehmungsverarbeitung. Es drückt aus, dass das Kind mit seinem Nervensystem die aufgenommenen Informationen aus den Sinnessystemen so für sich nutzen kann, dass es situationsangemessen handeln kann. Sensorische Integration ist ein lebenslanger, sich an immer neue innere und äußere Anforderungen anpassender Wachstumsprozess im Nervensystem. Wenn dieser Prozess gestört ist, werden Lernen und Handeln schwierig. Als Folge können die Kinder oftmals nicht alleine spielen und depressives oder aggressives Verhalten zeigen.

Wunstorfer Konzept – was ist das?

Das Wunstorfer Konzept befähigt Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren ihre Aufmerksamkeitsleistungen, Selbstregulation und Handlungsorganisation zu verbessern. Im Wunstorfer Basisitraining lernen die Kinder viele grundlegende Strategien und Tricks, um Aufgaben und Handlungen leichter und effektiver zu bewältigen. Ein begleitendes häusliches Übungsprogramm und eine begleitende eltrnberatung unterstützen die Generalisierungs- und Transferleistungen.

Videoarbeit – wie wird sie eingesetzt?

Meist ohne es zu wissen, steuern wir unsere Kinder durch feinste Beziehungssignale. Diese Beziehungssignale sind unglaublich schnell und liegen häufig im Millisekundenbereich. Sie formen das Verhalten der Kinder und sind entscheidend bei der Entstehung und Aufrechterhaltung angemessenden und unangemessenden Lernverhaltens. Mit Videoaufzeichnungen können günstige und ungünstige Lernsituationen gezeigt werden.

Bewegungstherapeutische Konzepte und Ansätze

Bewegungtherapeutische Konzepte und Ansätze machen sich der heilenden Kräfte des Tanzes und elementarer Bewegung zunutze. Sie sprechen die Kinder im Bewegen, Fühlen, Denken und Handeln, in ihrer Ausdrucksfähigkeit und Kreativität an. Bewusste Wahrnehmung des Körpers bietet eine ganzheitliche Behandlungsmöglichkeit.